Gewaltprävention durch Sensibilisierung und Beratung für Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung in Tirol

Ziel des Projekts ist es, Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch gezielte Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit zu verringern und Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung dahingehend zu stärken, dass sie Gewaltformen erkennen und Unterstützungsmöglichkeiten besser nutzen können.

Dafür werden didaktisierte Einheiten und Materialien zu den unterschiedlichen Gewaltformen entwickelt und in verschiedenen Bildungsformaten eingesetzt. Bei der Konzipierung wird besonders auf die unterschiedlichen Niveaus hinsichtlich mündlicher und schriftlicher Deutschkompetenz, Schulbildung, Lernerfahrung etc. Rücksicht genommen. Der geschützte Rahmen erlaubt es auch Tabuthemen wie häusliche Gewalt, Zwangsheirat und Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) zu thematisieren.

Die Teilnehmerinnen werden stets sowohl über externe Anlaufstellen informiert als auch auf das vorhandene Beratungsangebot bei Frauen aus allen Ländern verwiesen, so dass bei Bedarf eine weiterführende Betreuung immer gegeben ist.

Parallel soll durch eine verstärkte Vernetzung mit anderen Systempartner_innen der Aufbau eines Unterstützungsnetzwerks forciert werden.

Das Projekt wird durch das Land Tirol und die Stadt Innsbruck finanziert.

Ansprechperson:
Mag.a Kathrin Fleckl, kathrin.fleckl@frauenausallenlaendern.org.
0512 / 56 47 78 3