Die Stadt gehört uns allen

Eine Wanderausstellung

Innsbruck ist Universitäts-, Tourismus- und Sportstadt. Aber nicht nur.

Wer erhält wie viel Raum in einer Stadt? Wer ist auf welche Weise sichtbar? Wer fühlt sich an welchen Orten wohl und wonicht?

Ausgehend von diesen Fragestellungen wurde bei Frauen aus allen Ländern im Rahmen des Vorgängerprojekts Die Stadt gehört uns allen[1] eine Workshopreihe konzipiert. Dabei setzte sich eine Gruppe von Migrantinnen mit Innsbruck als Stadt und als Lebensraum auseinander. Die kreativen Ergebnisse sollen nun weitergetragen und dadurch eine breitere Auseinandersetzung ermöglicht werden. Geplant ist daher die Konzeption einer Wanderausstellung, die an unterschiedlichen Orten gastiert und so eine Vielzahl an Menschen erreicht und ins Gespräch bringt. Dafür werden die bisherigen Ergebnisse der Workshopreihe vom Projektteam vertiefend gesichtet und als mobile Ausstellung aufbereitet.

Inhaltlich werden in der Ausstellung zum einen die Perspektiven jener  Frauen, die 2019 in den Workshops die nun bearbeiteten Ergebnisse mitgestaltet haben, sowie ihr Blick auf Innsbruck und Stadt sichtbar gemacht. Zum anderen sollen aber auch Reflexions­impulse für eine (selbst)kritische Auseinandersetzung mit Fragen nach Mobilität und Bewegung im öffentlichen Raum sowie nach Privilegien in diesem Zusammenhang ausgearbeitet werden. Um die Ausstellung für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen, wird sie von zwei Deutschtrainerinnen didaktisiert und schließlich Workshops für Frauen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte angeboten.

Gefördert durch

stadt_potenziale

und


[1] Das Vorgängerprojekt wurde durch eine Förderung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung und des Land Tirols im Rahmen der TKI open 2019 finanziert. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.tki.at/tki-open/tki-open-19/ueberblick-projekte/die-stadt-gehoert-uns-allen/