Buchpräsentation mit Nahid Shahalimi

Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen in Afghanistan

Buchpräsentation mit Nahid Shahalimi

 

  1. Juni, 19:00 Uhr

Stadtteilzentrum Wilten, Leopoldstraße 33a, Innsbruck

 

Nahid Shahalimi wurde in Afghanistan geboren, floh in den 1980er-Jahren mit ihrer Mutter und ihren Schwestern nach Kanada und lebt seit 2000 in München. Sie ist für dieses Buch nach Afghanistan gereist, hat Frauen und Mädchen getroffen und mit ihnen über ihre Träume, über Mut, Trauer, aber auch Lebensfreude gesprochen. Wir erfahren von Skateboard fahrenden Mädchen; von Frauen, die im Krieg gekämpft haben oder sich politisch engagieren ohne Angst; aber wir hören auch von Frauen, die Opfer wurden und deren Familien erzählen. Obwohl der Weg dieser Frauen gefährdet ist, ist die Autorin auf eine Welt der Hoffnung gestoßen, und sie erzählt authentische und beeindruckende Lebensgeschichten voller Stärke und Zuversicht.

 

Zur Autorin

Seit ihrer Flucht aus Afghanistan hat Nahid Shahalimi in Pakistan, Indien, Kanada, den USA, Spanien und Deutschland gelebt. In Montreal studierte sie u.a. Bildende Kunst und Politik. Seit 2000 lebt sie mit ihren beiden Töchtern in München, wo sie als Künstlerin, Autorin und Aktivistin tätig ist. Sie ist national und international an vielen humanitären Projekten aktiv beteiligt.

 

Moderation

Heidi Unterhofer (Obfrau, Südwind Tirol)

 

Eine Veranstaltung von Südwind Tirol in Kooperation mit „Frauen aus allen Ländern”.

VERLÄNGERUNG: Unterstützungserklärung Frauen*Volksbegehren 2.0

 

Auf Grund des großen Zuspruchs können noch bis 4. April 2018 Unterstützungserklärungen für das Frauen*Volksbegehren 2.0 abgegeben werden.

Die Unterstützung kann bei jedem Gemeindeamt (unabhängig vom Wohnsitz) oder auch mit der Bürger*innenkarte bzw. Handysignatur erfolgen.

Aufgrund der großen Nachfrage ist die Abgabe von Unterstützungserklärungen zusätzlich auch am Samstag, 10. März von 08:00 bis 12:00 Uhr im 1. Stock des Rathauses in der Maria-Theresien-Straße 18, möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter https://frauenvolksbegehren.at/

Osterferien

Wir haben vom 26.03.-03.04.2018 Osterferien und deshalb geschlossen.

Wir sind ab 3. April wieder für euch da!

Deutsch Lernen im Museum

„Deutsch lernen im Museum“ ist eine Zusammenarbeit der Abteilung Besucherkommunikation der Tiroler Landesmuseen und der Bildungs- und Beratungseinrichtung Frauen aus allen Ländern in Innsbruck. Das Projekt möchte das Museum als Ort des Deutschlernens entdecken und Kursgruppen niederschwellig zugänglich machen. Die Arbeit mit Kunst eröffnet dabei einen Raum, Lernen kreativ und offen zu gestalten. Weder die Lehrpersonen noch die KursteilnehmerInnen benötigen Vorwissen zu den ausgestellten Kunstwerken. Es stehen nicht kunsthistorische Fakten im Zentrum der Auseinandersetzung, sondern ein persönlicher und assoziativer Zugang.

Dafür wurden vom Projektteam Übungsmaterialien zu mehreren Gemälden entwickelt, die für verschiedene Lernstufen von Deutsch als Zweitsprache (DaZ: Alphabetisierung, A1-B1) geeignet sind. Die Materialien stehen zusammen mit einer detaillierten Unterrichtsbeschreibung für Lehrpersonen als kompakte Materialsammlungen kostenlos zum Download auf der Website der Tiroler Landesmuseen zur Verfügung.

 

Volontärin für Basisbildung und Alphabetisierung gesucht

 

Zielgruppe des Volontariats:

  • Frauen in Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin in den Bereichen „Deutsch alsZweitsprache“, „Alphabetisierung“ und „Basisbildung“
  • Studentinnen an Universitäten (Sprachstudien/Lehramt)
  • Studentinnen von Pädagogischen Hochschulen
  • Interessierte Ehrenamtliche, die ihre Sprachvermittlung professionalisieren und weitere Unterrichtserfahrung sammeln möchten

Das sollten Sie mitbringen:

Sie arbeiten im Rahmen dieses Volontariats mit der Kursleiterin und ggf. weiteren Ehrenamtlichen zusammen. Sie führen aber auch viele Tätigkeiten eigenständig aus. Großes Engagement, Eigenverantwortung und selbstständiges Arbeiten sind daher grundlegende Voraussetzungen.

Unterrichtserfahrung durch Nachhilfe, Praktika oder eigene Unterrichtstätigkeit ist wünschenswert – wichtig ist aber vor allem die Bereitschaft zur Weiterentwicklung. Da Sie mit Frauen arbeiten, die teilweise über wenig Deutschkenntnisse sowie wenig Schreib- und Lesekenntnisse verfügen, sind Geduld, hohe Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit wichtig.

Da an unseren Kursen nur Frauen teilnehmen, sollten Sie Freude an der Arbeit mit Frauengruppen und Interesse am Kontakt mit Migrantinnen mitbringen.

Wir bieten Ihnen:

  • Die Möglichkeit, eigenständig Unterrichtserfahrung in heterogenen Gruppen zu sammeln
  • Vermittlung methodisch-didaktischer Grundlagen des DaZ-Unterrichts mit Migrantinnen
  • Kennenlernen von DaZ-Lehrwerken und bestehenden Unterlagen sowie selbstständige Entwicklung von Unterrichtsmaterial
  • Mitarbeit in einer transkulturellen und feministischen Einrichtung, Sensibilisierung für die Zielgruppe der Migrantinnen
  • Teilnahme an internen Fortbildungen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Nähere Informationen zum Volontariat und zur Bewerbung finden Sie hier

Frauen*Volksbegehren

12. Februar bis 12. März

Bis 12. März können Interessierte Unterstützungserklärungen in Gemeinde- und Bezirksämtern abgeben; mit amtlichem Lichtbildausweis (Pass, Personalausweis, Führerschein). Alternativ auch online mit Bürgerkarte und Handysignatur.

Das tolle: Wer jetzt bereits im Einleitungsverfahren unterschreibt, braucht dann in der Unterstützungswoche nicht noch einmal zu unterschreiben.

In Innsbruck: Meldeamt, Stadtmagistrat Innsbruck, Maria-Theresienstraße 18, 1. Stock Bereich “Melde- und Einwohnerwesen, Passangelegenheiten”, Öffnungszeiten Mo – Do 8.00 – 15.00 Uhr, Fr 8.00 – 12.00 Uhr

Weitere Infos unter: https://frauenvolksbegehren.at/

Dolmetscherinnen gesucht

Frauen aus allen Ländern
sucht ab Februar 2018 Dolmetscherinnen auf Werkvertragsbasis für die Sprachen:

  • Kurdisch
  • Fanti

Wenn Sie sich von dieser Ausschreibung angesprochen fühlen, dann melden Sie sich bitte per e-Mail bei Andrea Tiefenthaler: andrea.tiefenthaler@frauenausallenlaendern.org

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Das Team von Frauen aus allen Ländern

One Billion Rising 2018 Innsbruck und voices against violence

Am 14.02.2018 tanzten viele Menschen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in Innsbruck an. Hier geht’s zum Video der Kundgebung.

 

Am 01.12.2017 wurde im Rahmen der weltweiten Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ in Innsbruck gegen Gewalt an Frauen angesungen.  Hier geht’s zum Video von Voices against violence

Tiroler Integrationsforum – Forderungen zur Tiroler Landtagswahl

Das Tiroler Integrationsforum hat folgenden Forderungskatalog hinsichtlich der kommenden Landtagswahlen erstellt:

 

Tiroler Integrationsforum Forderungen zur Tiroler Landtagswahl

Forderungskatalog des Tiroler Integrationsforum, Dachverband wichtiger Integrationsinitiativen in Tirol:

Integration ist eine Querschnittsmaterie, was sich auch an den unterschiedlichen Schwerpunkten der Mitgliederorganisationen des Tiroler zeigt. Das TIF hat die Forderungen der verschiedenen Themenfelder gesammelt und zusammengefasst:

Integration

Kulturelle Vielfalt ist ein Fakt in Tirol, dies hat Tirol bunter, spannender und reicher gemacht. Wir fordern: ein klares Bekenntnis zur Integration und kultureller Vielfalt. Wir fordern alle Parteien auf, für alle Menschen in Tirol da zu sein und ihnen Teilhabe zu ermöglichen.

Wir wünschen uns eine fortschreitende Wertschätzung kultureller und religiöser Vielfalt, Räume für Begegnung zwischen unterschiedlichsten Menschen und die Förderung des Dialogs zwischen ihnen.

Wir fordern: dass auch weiterhin Menschenrechte wie das der Religionsfreiheit ebenso gewahrt werden, wie der Schutz von politisch, materiell, physisch und psychisch benachteiligten Menschen.

Für erfolgreiche Integrationsprozesse ohne Brüche und Doppelgleisigkeiten braucht es auch in den Tiroler Regionen nicht nur mehr Beratungs- und Unterstützungsangebote (Sozial- und Rechtsberatung, psychotherapeutische Angebote, niederschwellige Räume für Begegnungen und ein Miteinander, etc.), sondern auch eine vermehrte Vernetzung, Koordination und Information der Akteur*innen und Angebote.

Wir fordern: eine weitere Stärkung und Verstetigung der Integrationsstrukturen sowie den Ausbau der Integrationsangebote im ländlichen Tirol

Mindestsicherung und Wohnen

Mindestsicherungsbezieher*innen, ob mit oder ohne Flucht- oder Migrationsbiographie, haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben, privaten Wohnraum und Teilhabe.

Wir fordern: reale Wohnkosten müssen von der Mindestsicherung gedeckt sein!

Frauen

Wir fordern: Nach der Ratifizierung auch eine reale Umsetzung der Istanbul Konvention in Österreich! Flächendeckenden Schutz für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen- unabhängig von Staatsbürger*innenschaft und Aufenthaltstitel!

Wir fordern: dass jene Bildungs- und Beratungsangebote höher gefördert werden, die tatsächlich auf die Bedürfnisse und Lebensrealitäten von Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung zugeschnitten sind. Die Vielfalt von entsprechenden Angeboten muss beibehalten werden. Februar 2018

Bildung

Die wichtigsten Bildungsschritte werden bereits in elementarpädagogischen Bildungsinstitutionen gemacht.

Wir fordern: dass nicht nur die Betreuungsplätze erweitert werden, sondern vor allem die Bedingungen für ein multi-linguales und multi-kulturelles Bildungssystem so zu gestalten, dass jedes Kind mit den besten Voraussetzungen seine Bildungskarriere starten kann.

Jugend und Arbeit

Jugendliche sind die Zukunft eines Landes. Die Investition in gute (Aus)-Bildung ist der Garant für konstruktiv sich einbringende BürgerInnen.

Wir fordern: Gleicher Zugang zu Bildung für alle Menschen unabhängig ihrer Zugehörigkeit. Der Zugang zu Bildungs- und Arbeitsstätten soll niederschwelliger werden.

Kunst

Wir fordern: für den Bereich interkulturelle Kunst und Kultur ein Bekenntnis zu und die vermehrte Förderung einer vielfältigen Kultur, die die Heterogenität der Gesellschaft abbildet.

Flucht und Asyl

Um Integration von Menschen mit Fluchthintergrund möglich zu machen – im Asylverfahren oder mit Aufenthaltstitel – darf es nicht dazu kommen, dass man die Menschen offenen Auges in die Armutsfalle schickt.

Wir fordern: keine Sachleistungen statt Geldleistungen in der Grundversorgung und kein 2-Klassen-System in der Mindestsicherung.

Wir fordern: für einen offenen Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylwerber*innen.

Afghanistan ist nicht sicher.

Wir fordern: Stoppt die Abschiebungen nach Afghanistan!

Tiroler Landtagswahlen 2018

Die Burschenschaften Tirols haben nie einen deutlichen und vor allem öffentlichen Trennstrich zu antisemitischen, rechtsextremen bzw. dem Rechtsextremismus nahestehenden Mitgliedern ihrer Organisationen gezogen hat.

Wir fordern: eine Regierung ohne Beteiligung von Burschenschaftern.

Den Volltext zum Download finden Sie hier

One Billion Rising

Am Mittwoch, 14.02. treffen wir uns um 14Uhr bei der Annasäule in Innsbruck und setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Kommt und macht mit! Rise! Disrupt! Connect!