Traumapädagogik


Frauen aus allen Ländern
sucht ab Juni 2018 Dolmetscherinnen auf Werkvertragsbasis für die Sprachen:
Wenn Sie sich von dieser Ausschreibung angesprochen fühlen, dann melden Sie sich bitte per e-Mail bei Andrea Tiefenthaler: andrea.tiefenthaler@frauenausallenlaendern.org
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Das Team von Frauen aus allen Ländern
Stellungnahme des Tiroler Integrationsforum zum geplanten Mindestsicherungsgesetz der Bundesregierung
Mindestsicherungsbezieher*innen, ob mit oder ohne Flucht- oder Migrationsbiographie, haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben, privaten Wohnraum und soziale, kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe. Die geplanten Änderungen können die Verwirklichung dieses Rechts aber für Menschen nicht-österreichischer Herkunft nicht mehr garantieren, da ein 2-Klassen-System geschaffen wird. Teilhabe und somit Integration werden durch diese Kürzungen verunmöglicht. Verschärfend kommt hinzu, dass die Regierung in vielen Bereichen der Integration spart wodurch Deutschkursangebote stark reduziert werden, und nun gleichzeitig ein sehr hohes Niveau an Deutschkenntnissen (B1) für den vollen Bezug notwendig wird. Viele Menschen brauchen auch bei hoher Motivation und guten Lernbedingungen Jahre, um dieses Niveau erreichen zu können.
Diese Maßnahmen stehen nicht im Einklang mit dem Integrationsverständnis, welches im Integrationsgesetz definiert wurde.
Kinder werden am stärksten von den Einsparungen betroffen sein. Kinder sind dadurch besonders gefährdet, in Armutsverhältnisse abzugleiten und ihrer ohnehin bereits eingeschränkten Möglichkeiten und Chancen beraubt zu werden. Das Tiroler Integrationsforum lehnt dieses geplante Mindestsicherungsgesetz klar ab.
Die drastischen Auswirkungen in den Bereichen Integration sowie in kinderreichen Familien bzw. für Kinder aus einkommensschwächeren Familien, zeigen sich gerade in Tirol seit der Novellierung des TSMG im Jahr 2017 sehr deutlich. Die Pläne der Bundesregierung zu einer einheitlichen Mindestsicherung bedeutet eine weitere Verschärfung der Situation für schon bereits benachteiligte Personengruppen in Tirol und führt zu einer weiteren Exklusion.
Als Tiroler Integrationsforum sehen wir es als unsere Aufgabe, auf die bereits jetzt absehbaren Konsequenzen – steigende Kinderarmut, Erschwerung der Integration, Schaffung neuer Notlagen, Delogierungen – aufmerksam zu machen. Dies widerspricht eindeutig dem Grundsatz und der Idee der Mindestsicherung. Maßnahmen, die eine Integration einschränken, führen zu mehr Konfliktpotential und erschweren ein friedliches Zusammenleben.
Das Tiroler Integrationsforum baut darauf, dass die Tiroler Landesregierung keiner weiteren Kürzung zustimmt, weil diese fatale Folgen hätte und auch alle bisherigen Bestrebungen, das derzeitige System nachzubessern, zunichtemachen würde.
Den Volltext zum Download finden Sie hier
Das Team von Frauen aus allen Ländern
Liebe Freund_innen, liebe Unterstützer_innen von Frauen aus allen Ländern,
unsere Bildungs- und Beratungseinrichtung ist ein unverzichtbarer Ort für Frauen und Mädchen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Hier können sie sich austauschen, Kontakte knüpfen und psychosoziale Beratung erhalten. Aber vor allem können sie hier von- und miteinander lernen: Deutsch, Lesen & Schreiben, Rechnen, den Umgang mit Computer uvm. Ziel dabei ist, dass sie ihren Alltag in Österreich nach eigenen Vorstellungen möglichst aktiv gestalten können. Zeitgleich werden ihre Kinder professionell betreut und können selbst spielerisch die deutsche Sprache entdecken.
Dieses Konzept ist in Tirol einzigartig! Durch den Wegfall von Förderungen kann ein besonders häufig besuchtes Angebot – die freien Lernnachmittage mit Erstanlaufstelle und Kinderbetreuung – 2018 nicht mehr weitergeführt werden.
Vor allem Mädchen und Frauen mit kleinen Kindern, die sonst eingeschränkte Möglichkeiten haben, sich außerhalb ihres gewohnten sozialen Umfelds zu bewegen, nutzen das Angebot. In Kleingruppen werden sie individuell betreut und entscheiden dabei immer selbst, was und wie sie üben möchten.
Besuchen Sie unser Projekt auf Respekt.net und schenken Sie ihnen mit Ihrer Spende ein bisschen Deutsch!
Werden Sie Fan und teilen sie unser Crowfunding-Projekt auf Respekt.net mit Ihren Freunden auf Facebook!
Das Team von Frauen aus allen Ländern

Frauen aus allen Ländern beteiligt sich an der Aktion Menschenkette für Frauen*rechte der Plattform 20000 Frauen !
Wir bilden eine Menschenkette für Frauen*rechte – für feministische Solidarität und gegen rechte Hetze. Die österreichische Regierung bestätigt bisher alle Befürchtungen: Die türkis-blaue Koalition ist damit beschäftigt, Verbindungen zu rechtsextremen Umtrieben kleinzureden, sie schnürt Überwachungspakete, macht Stimmung gegen Asylsuchende, attackiert kritische Medien und feilt am Sozialabbau – der Frauen immer ganz besonders hart trifft. Sämtliche Ministerinnen haben zudem erklärt, das Frauen*Volksbegehren 2.0 nicht zu unterschreiben.
Dieser rechtskonservativen Politik der Spaltung und der Ausgrenzung möchten wir ein starkes feministisches Zeichen entgegensetzen – mit DEINER Unterstützung!
Am 26. Mai 2018 werden daher in Innsbruck und anderen Städten in ganz Österreich Menschenketten für Frauen*rechte gebildet.
Seit vielen Jahren arbeitet unser Verein mit freiwilligen Mitarbeiterinnen und Volontärinnen zusammen, die uns und unsere Klientinnen ehrenamtlich in unterschiedlichen Bereichen unterstützen und so wertvolle Praxiserfahrungen für Studienpraktika oder für zukünftige Arbeitsplätze sammeln:
Wir möchten interessierten Frauen unseren Verein und unsere unterschiedlichen Volontariatsangebote gerne vorstellen und laden zu einem
INFORMATIONSTREFFEN „Volontariat bei Frauen aus allen Ländern“
am Mo. 11.6. ab 16:15 in der Tschamlerstaße 4 (3. Stock), 6020 Innsbruck
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahmen und bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail bei:
Karin Schachinger, Volontariatsbetreuung: karin.schachinger@frauenausallenlaendern.org
Wir besetzen ab sofort eine Volontariatsstelle im BereichDeutschunterricht / Deutsch als Zweitspracheim Ausmaß von 5 – 7 Stunden pro Woche (nach Vereinbarung), Dienstag und Donnerstag Vormittag.Dauer des Volontariats: ab sofort bis Anfang Juli 2018 bzw. nach Vereinbarung. |
Weitere Informationen finden Sie hierIhr Team von Frauen aus allen Ländern |
Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen in Afghanistan
Buchpräsentation mit Nahid Shahalimi

Stadtteilzentrum Wilten, Leopoldstraße 33a, Innsbruck
Nahid Shahalimi wurde in Afghanistan geboren, floh in den 1980er-Jahren mit ihrer Mutter und ihren Schwestern nach Kanada und lebt seit 2000 in München. Sie ist für dieses Buch nach Afghanistan gereist, hat Frauen und Mädchen getroffen und mit ihnen über ihre Träume, über Mut, Trauer, aber auch Lebensfreude gesprochen. Wir erfahren von Skateboard fahrenden Mädchen; von Frauen, die im Krieg gekämpft haben oder sich politisch engagieren ohne Angst; aber wir hören auch von Frauen, die Opfer wurden und deren Familien erzählen. Obwohl der Weg dieser Frauen gefährdet ist, ist die Autorin auf eine Welt der Hoffnung gestoßen, und sie erzählt authentische und beeindruckende Lebensgeschichten voller Stärke und Zuversicht.
Zur Autorin
Seit ihrer Flucht aus Afghanistan hat Nahid Shahalimi in Pakistan, Indien, Kanada, den USA, Spanien und Deutschland gelebt. In Montreal studierte sie u.a. Bildende Kunst und Politik. Seit 2000 lebt sie mit ihren beiden Töchtern in München, wo sie als Künstlerin, Autorin und Aktivistin tätig ist. Sie ist national und international an vielen humanitären Projekten aktiv beteiligt.
Moderation
Heidi Unterhofer (Obfrau, Südwind Tirol)
Eine Veranstaltung von Südwind Tirol in Kooperation mit „Frauen aus allen Ländern“.